Rennberichte

Rennbericht Eichenberg Renn-Slalom (A)

10.- 11. Okt 2015
Viel gelernt und einiges vergessen:

Ich erhielt die Gelegenheit einen Formel 3 Wagen zu fahren, also fuhr ich am Donnerstag zu ZABA Fahrzeuge AG um den Renner zu holen, anschliessend ging es gleich weiter so dass ich am Do Abend schon in Eichenberg war. Dies erwies sich als Glücksfall, war doch das Fahrerlager sehr eng. Ich suchte mir daher ein Plätzchen das ich beim Bürgermeister Josef Degasper fand. Ein grosses Dankeschön an die Familie Degasper für die Gastfreundschaft: „Des passt schoh“ ein Spruch den wir immer wieder hörten. Am Samstag ging es ans anwärmen und hier passierte schon der erste Fehler, solche Motoren muss man mit mindestens 2000 Touren warmlaufen lassen, und so verölten die Kerzen. Wir mussten mit Müh und Not immer wieder den Wagen starten was uns zu viel Strom kostete. Der zweite Fehler war, dass das Schaltgestänge verzogen war, ich brachte den 1. Gang nie rein. Und der 3. Fehler (hier will ich keine Kommentare hören), ich/wir hatten vergessen die Beckengurten anzupassen.
So konnte ich nur 2 Läufe fahren weil der Motor immer stotterte weil wir zu wenig Strom hatten. Somit kann ich auch keine Zeiten aufweisen. Am Sonntag war alles besser: Warmlaufkerzen, nachher neue rein, und frisch geladene Lithiumbatterie die 6 Läufe hielt.

Fazit: Viel gelernt, einiges noch nicht vergessen und die Nervosität nach so langer Zeit in Griff kriegen. Wir wissen jetzt, was zu tun ist und für dies und nur für dies war das Weekend da. Das Auto steht wieder bei mir und wird auf die letzte Schraube zerlegt und der Motor geht zu ZABA Fahrzeuge AG.


Spezial Thanks to: ZABA Fahrzeuge AG, KRAFTWERK tools (Werkzeuge), Midland - Swiss Quality Oil, Adolf Hänni (Anhänger & Garage), Patrick Zentner (Helfer=Schlüsseli), Ramona Dobler (für die Seele), Daniel Holenstein (Zelt), Austria Racing Pics (Fotos) Marc Degen Degen, Fam. Horat und viele mehr die mich besuchten.

 

Besonders erfreulich die Worte vom Bürgermeister Josef Degasper bei der Preisverteilung, der sich nicht nur über die über 2000 Zuseher und tolle Stimmung freute, sondern auch besonders den Ablauf, die Zusammenarbeit Feuerwehr, Musikverein und RRCV lobte und einer weiteren Fortsetzung das Wort gab.
EICHENBERG; WIR KOMMEN GERNE WIEDER

Rennbericht GP Brugger Schachen
24. Juni 2017

Zahle immer noch Lehrgeld:

Am Donnerstag fuhr ich zu einem Spezialisten mit einem Motorenprüfstand.
Er fand schnell raus warum der Motor nicht das «Gas» annahm.
Düse um Düse wurde gewechselt und zu guter Letzt lief das Ding aber nicht schön..
Danach wurde der Drehzahlbegrenzer ausgesteckt und sieht da der Motor lief rund, also war auch da ein Defekt.

Auf dem Prüfstand wollten wir die Gänge schalten und die Tourenzahl hochdrehen. Da schon merkten wir, dass der Kupplungsweg nicht da ist, und ich nicht richtig kuppeln konnte. Auf dem Rennplatz in Brugg angekommen, versuchten wir nochmals die Kupplung zu justieren was nicht gelang und ich so auf einen Start verzichten musste.
Und schon kommen die Stimmen, warum bisch überhaup Gange??
Da ich vom Veranstalter eingeladen war ist es für mich Ehrensache zu gehen und stellte den Wagen im Fahrerlager schön hin und er wurde rege bestaunt. Positiv die vielen neuen Kontakte und auch Zusprüche. Die Stimmung im Fahrerlager war hervorragend und ich lernte Jean Jacques Dufaux kennen der mit dem Baugleichen Martini MK45 fuhr. Bädele i dr Aare und grillen waren am Vorabend wunderschön. DANKE Jean Jacques Dufaux

Fazit: Das wichtigste der Rennanzug passt nach 1 ½ Jahren noch 😊
Viel gelernt, einiges noch nicht vergessen und eine Nervosität war nicht da. Wir wissen jetzt, was zu tun ist und für dies war das Weekend leider auch gut.
Das Auto steht wieder bei mir und die Kupplung wird nochmals zerlegt:
«stimmt evtl. der Weg nicht?»

 

Spezial Thanks to:
ACS Aarau Mitte, Thomas Kohler Gönner GOLD
ZABA Fahrzeuge GmbH, Eschholzmatt
Motorenbau Gönner GOLD
MIDLAND Quality Oil
Schmiermittel & Bekleidung Gönner GOLD
MTGC Global Consulting, Wilchingen Gönner GOLD
Beat Mathys, Bern Gönner BRONCE
Beat Streit, Fotos Startgeld Gönner
Dream-Cars Schweiz Gönner- SILBER
Fam. Kiefer, Hockenheim Gönner - SILBER
AMAG Schinznach-Bad, Hr. Bächli, Team Bus
Kraftwerk Tools (ZABA) Hr. Zemp, Werkzeuge
Abschnitt 12, Hockenheim, alle Marshals
Christof Baumgartner, Anhänger
Hänni Sandstrahlen AG, Silvan Egger, Sandstrahlen
Gyger Metallbau, Heimberg, Metallarbeiten
Eugen J. Engeler, Herzogenbuchsee, kl. Sachgabe
Ueli Bürki

 

GP Brugger Schachen; WIR KOMMEN WIEDER
Danke Thomas Kohler für alles

 

 

Am 20. Sept. 2017 fand ein Track Day vom Race Car Club auf dem Hockenheimring statt.

 

Da ich auch auf dem HoRi weilte und da als Marshal an den ADAC GT Masters im Einsatz war, fuhr ich früher um die Mannen um Eugen J. Engeler (Race Car Club) zu beobachten und vor allem Markus Stämpfli mal endlich „live“ zu treffen.

 

Es beeindruckte mich wie alle dem anderem helfend zu Seite stand, Werkzeug wurde geteilt, Reifen wurden ausgeliehen. So wie früher bei den Formel Ford als ich noch aktiv war.

 

- Markus Stämpfli war wie schon vermutet ein sehr netter aber vor allem ein Humorvoller Mensch den ich sofort sympathisch fand.

 

Nach dem Essen fand Markus das ich doch mal mit seinem Formel Renault, 2 ltr. mit 220 PS fahren sollte.

 

220 PS ? Und das letzte Mal 2015 am Eichenbergrennen mit einem Formel 3 unterwegs? Ich schluckte nur einmal leer und nickte Dankbar.

 

So holte ich mein Rennanzug und schon gab es die Sitzprobe und Erklärungen zum Wagen.

 

Sequentielle Schaltung, nur kuppeln beim anfahren alles war doch neu für mich. Und vor allem die tiefere liegende Sitzposition.

 

Um 13:15uhr war es soweit und die Boxenampel war grün. 2 mal ruckeln, neu starten und ab ging's. Erste Runde ganz vorsichtig, an alles gewöhnen, 2 Runden etwas schneller und schon zwei mal den Einlenkpunkt verpasst. Aber es wurde immer besser und ich fing an das Auto zu verstehen. Wunderbar diese Schaltung, dieses präzise Einlenken einfach GEIL. Parabolika ausdrehen bis in dem Begrenzer ca. 260Km/h.

 

Aber die lange Pause merkte ich nach ca. 20miunten, der Kopf wurde immer schwerer und die Halsmuskeln schmerzten. Ich weiss also wo ich zu arbeiten habe.

 

 

 

Markus Stämpfli herzlichen Dank für dieses unvergessliche Erlebnis